DMM AK50 im GC Hockenberg

Am Wochenende 29. und 30. Juli 2017 stand für die AK 50 der Herren die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Regionalliga an. Austragungsort war der GC am Hockenberg. Außer dem GCHA traten die Mannschaften vom HLGC Hittfeld, GC Hannover, Oldenburgischem GC, GC Syke, GC Föhr, GC Schloß Breitenburg und GC Gifhorn dort an. Leider waren die Wetteraussichten für dieses Wochenende alles andere als sonnig. Schon am Freitag, als wir uns noch zu ein paar Einspiellöchern trafen, ließ der Regen nicht lange auf sich warten. Durch die vorangegangenen Regengüsse war der Platz extrem nass und es gab keinen Roll auf den Ball.

Für die angesagte Regenschlacht traten für den Club Frank Pöttgen, Michael Pantzer, Lutz Donner, Jörn Fehland, Young-Sun Hwang, Frank Armbrecht, Wolfgang Coym und Christian Hanisch als Kapitän an. Unser Ziel war es nach zwei Aufstiegen in Folge, die Spielklasse zu halten. Rein von den Spielvorgaben her, zählten wir schon zu den schwächeren Mannschaften.

Die Wettspielleitung verwehrte uns am Samstag das Besserlegen, obwohl dies auf der vorangegengenen Kapitänssitzung ein wichtiges Thema war. Das Frustpotenzial des Platzes wurde dadurch nicht kleiner. Alle Kapitäne und auch viele Spieler beschwerten sich im Laufe des Tages nicht nur über diesen Fauxpas der Wettspielleitung. Schwerwiegender kam noch hinzu, dass vor den Klassischen Vieren (Zweiballspiel) noch die Qualifikation der Damen für die DMM der AK 50 in 2018 angesetzt wurde, als Dreier Flight. Unweigerlich führte das zu Standgolf. Hätte die Wettspielleitung einfach von Tee 1 und 10 starten lassen wäre es nicht zu Spielzeiten von 5 1/2 Stunden im klassischen Vierer gekommen, sonst eines der schnellsten Spiele. Aber so konnten wir jedenfalls unsere Regenausrüstung ausgiebig testen.

Im Ergebnis führten die Vierer dazu, dass wir uns mit 34 über Par aus zwei von drei gewerteten Vierern auf Platz fünf befanden. Es spielten: Jörn Fehland/Young-Sun Hwang, Michael Pantzer/Frank Armbrecht und Frank Pöttgen mit Christian Hanisch. Das Ergebnis war wahrlich nicht gut, reichte aber für unseren Plan, die Klasse zu halten. Auf einen Abstiegsplatz hatten wir 7 Schläge Vorsprung und lediglich einen bzw. zwei Schläge Rückstand auf Platz 3. In Führung lag der GC Syke  mit 23 über Par, gefolgt vom HLGC Hittfeld mit 27 über Par.

Wir hatten ja noch den Sonntag, um unser Ergebnis zu verbessern. Am Sonntag wurde der Start Gewitterbedingt um 40 Minuten verschoben. Noch mehr Wasser auf dem sowieso schon nassen, hügeligen Platz. Die Wettspielleitung hatte ein Einsehen und ließ mit Besserlegen spielen, hatte aber dafür auf 12 von 18 Löchern die Fahnen zwischen 20 bis 29 Meter vom Grünanfang gesteckt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Sollte der Grund dafür die massiven Proteste vom Samstag gewesen sein?

Wettertechnisch waren wir nach dem Gewitter ganz weit vorn. Die Sonne kam raus uns verwandelte den Platz in eine Sauna. Wir nahmen wirklich alles mit, was die Anlage zu bieten hat. Leider litten die Scores unter diesen Bedingungen, kaum einer konnte seine Leistungen abrufen und so addierte sich Schlag um Schlag. Es kam ein ungutes Gefühl in der Magengrube auf, dass wir vielleicht doch noch absteigen müssen. Wir versammelten uns alle am 18ten Loch (für uns die 9, da wir auf der 10 starteten) und warteten auf unseren letzten Spieler, Frank Armbrecht, der auf eigenen Wunsch ganz hinten spielen wollte. Was wir wussten war, dass er ganz gut liegen soll. Gefühlt brauchten wir ein kleines bis mittleres Wunder, um auch 2018 wieder in der Regionalliga antreten zu können. Die Ergebnisse von Jörn, Lutz, Frank, Young-Sun und Christian waren nicht gut. Und dann schlug Frank auch noch als Letzter ab………aber immerhin mitten auf das Grün des Par 3. Auf die Frage, wie er denn liegen würde, antwortete wie selbstverständlich: 6 über, hattet ihr etwas anderes erwartet? Zwei Putts später war das Ergebnis bestätigt und wir konnten wieder hoffen.

Jaaaaaaaa, wir haben es geschafft den rettenden 6ten Platz zu erreichen mit immerhin 7 Schlägen Vorsprung auf den Abstiegsplatz, der vom GC Schloß Breitenburg und GC Gifhorn eingenommen wurde. Über den Aufstieg freuten sich die Hittfelder und wir uns mit Frank über die 5 vor dem Komma seiner Vorgabe.