Tolles Kreuz und Quer – 12 Löcher auf unserem Platz

Tolles Kreuz und Quer – 12 Löcher auf unserem Platz

Wer kann denn heute noch ohne Entfernungsmesser Golf spielen?

Alle mussten es, weil sie laut Sonderregel für das Kreuz und Quer 2019 nicht erlaubt waren. Und wer wollte schon zwei Strafschläge kassieren….

14 Flights machten sich auf den Weg, von Stammvorgabe 2,6 bis 32,1 war alles dabei. Ein schweres Geläuf, viel Nässe, manchmal gar Matsch, dazu zunächst ein gleichmäßiger Nieselregen.

Von Abschlag 1 über die Bahn 7 auf Grün 6, das war nicht so einfach. Wer aber nach den folgenden drei kurzen Bahnen dachte, so einfach kann Kreuz und Quer sein, sah sich bald getäuscht. Vom Abschlag 8 auf das Grün 9, wobei man für den zweiten Schlag das Fairway 9  nur ahnen konnte. Manche haben das Sandlager unserer Greenkeeper wohl erstmals gesehen…

Wie oft haben wir uns über die tolle Sichtachse von der Clubhausterrasse über die Grüns 18, 16 und 12 gefreut, beim Kreuz und Quer 2019 war genau das die anspruchsvollste Spielbahn: als Par 4 vom Abschlag 12 über Grün 12 und 16 zum Grün 18. Tobias Wilde hat den Kurs für das Turnier ausgeguckt, perfekt hat er das gemacht.

Zählspiel ist ja nicht jedermanns Sache, jeder Schlag zählt, wenn dann irgendwann eingelocht wurde. Aber es gab ja die Sonderregel für „Normalos“, wer mit 9 Schlägen nicht eingelocht hatte, schrieb eine 11 auf die Scorecard und es ging weiter… Nur 7 x wurde Gebrauch gemacht von diesem Sonderfall. Geht eben doch – ein Zählspiel.

Und Sieger und Platzierte hat es natürlich auch gegeben. Der Platzstandard für die 12 Löcher war 49, mit nur 50 Schlägen – sensationell gut – kamen Carl Schweinbach und Henrik Trillhaas, die mit Vorgabe 6 spielten, ins Clubhaus. Nur einen Schlag mehr brauchten Michael Pantzer und Jörg Kappmeier sowie Dr. Alexander und Frederik Keller. In der Ergebnisliste liest sich das ein bisschen anders, weil die fehlenden 6 Loch hochgerechnet wurden, aber an der Reihenfolge hat sich nichts geändert.

Auch zur Berechnung des Netto wurden allen Spielern für die sechs fehlenden Löchern jeweils das Netto par zugerechnet. Sieger mit netto 59 Schlägen waren Maximilian-Leopold  und Luvisa Matilda von Ramin, dahinter mit netto 60 Schlägen Michael Pantzer und Jörg Kappmeier. Auf den dritten Platz kam die Jung-Alt-Kombination Carl-Heinz und Ludwig Klimmer mit netto 61 Schlägen.

Manche alte Hasen haben bedauert, dass Kreuz und Quer nicht gemeinsam mit den Walddörfer Golfern und über beide Plätze gespielt wurde, aber Kreuz und Quer geht sportlich und attraktiv auch auf unserem schönen Platz, was mit diesem Turnier bewiesen ist.

J.Paege