Herrennachmittag in Hittfeld – doppelt geduscht

Fahren wir trotz der Baustelle über die Autobahn oder doch lieber die Landstrasse?

Diese Frage mussten sich die Ahrensburger vorher beantworten, um pünktlich zum Freundschaftsspiel in Hittfeld zu sein. Beide Wege waren übrigens problemlos.

„Überwiegend trocken“ hieß es im Wetterbericht, das Regenradar – viele hatten das Handy stets im Blick – zeigte eine Regenfront an (15 bis 30 min), die gegen 15.00 h ankommen sollte und sie kam pünktlich: alle wurden kräftig geduscht, sofern sie nicht das Glück einer Schutzhütte in der Nähe hatten.

Ach, was taten sich die Ahrensburger schwer mit den vielen Schräglagen, Ball unten, Ball oben oder Hang-ab-Lagen, und dann die welligen Grüns mit den sichtbaren und unsichtbaren Breaks. Eigentlich hätten wir doch einigermaßen vorbereitet sein sollen durch das regelmäßige Spielen auf dem Walddörfer-Platz.

So gab es die zweite Dusche, denn das Wettspiel ging deutlich verloren, im Durchschnitt brachten die Ahrensburger 4 Punkte weniger ins Clubhaus als die Hittfelder. Aber der Einzelsieger im Brutto, der kam aus Ahrensburg: Men’s Captain Manfred Paul, und bester Ahrensburger im Netto war er auch.

Clubsakkos und -krawatten wurden von fast allen gezeigt, von den Hittfeldern sowieso, die ja auch traditionell mit „Good evening, Gentlemen“ begrüßt werden und mit „Good evening, Captain“ im Chor antworten. Natürlich gab es auch das klassische Roastbeef, bevor es zur Siegerehrung kam, die in Hittfeld ausdrücklich als Preisverteilung bezeichnet wird, weil es keine Verlierer geben soll.