Meisterschaften der AK50

Meisterschaften der AK50

Auch wenn nun schon etwas Zeit seit den Meisterschaften der AK 50 vergangen ist, lohnt sich der kleine Rückblick. Am 19. und 20. September wurden die Meisterschaften der Altersklasse 50+ ausgetragen. 38 Spieler und Spielerinnen haben sich aufgerafft, die Meisterin und den Meister zu finden. Das Feld war sehr gut besetzt, im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Spielstärke in dieser Alterklasse enorm verbessert. Eine Favoritin gab es schon, einen Favoriten eher weniger. Nach Runde 1 blieben von den 29 gestarteten Teilnehmern in Herrenbereich noch 18 für den Sonntag über , im Damenbereich durften alle 9 Teilnehmerinnen weiterspielen. Bei den Herren spielte Sebastian Burgarth mit einer 74 die beste Runde des Tages, gefolgt von Stefan Worm mit einer 78 und Jörg Kappmeier mit einer 79, gefolgt von Frank Armbrecht und dem Titelverteidiger Andreas Rösler mit 80 Schlägen. Bei den Damen konnte die Favoritin, Christiane Coym, den Erwartungen gerecht werden und erspielte mit einer 76 die beste Runde der Damenkonkurrenz, gefolt von Catharina Noritz mit einer 81 und Wiebke Röhl mit einer 83.

Bei den Herren war noch viel Spannung zu erwarten, so dicht, wie die Ergebnisse gestaffelt waren. So ging es am Sonntag auf die Runde, von schlecht nach gut. Langsam trudelten die ersten an der 18 ein und es wurden erste Ergebnisse bekannt. Im vorletzten Flight spielten Andreas Rösler, Frank Armbrecht und Peter Stoffersen. Frank hatte mit einer 86 an Boden verloren, Andreas mit  77 Schlägen gewonnen und Peter mit einer 74 die beste Runde des Trios erreicht. Auf das letzte Match musste ein wenig gewartert werden. Spärlich war der Informationsfluss über die Ergebnisse. Nur von Sebastian wusste man, dass er leider einen für seine Verhältnisse rabenschwarzen Tag erwischt hatte und sich somit aus dem Titelrennen verabschiedete. Blieben also noch Stefan und Jörg. Peter stand mittlerweile am Grün der 18 und ließ sich den wohlverdienten Gin Tonic schmecken, als er vom Autor der Zeilen angesprochen wurde, ob das mit dem Alkohol nicht vielleicht unpassend wäre, da er eventuell noch in ein Stechen gehen müsse. Ach nein war seine Antwort, Jörg oder Stefan werden das schon unter sich ausmachen. Ja, stimmt. Stefan, unwissentlich in Führung liegend, schlug 2 Bälle auf die Drivingrange – wie ich kürzlich lernte, hat er rangiert (französisch ausgesprochen). Damit waren die Titelträume ausgeträumt. Stefan kam auf ein Ergebnis von 158 Schlägen, Jörg setzte sich mit 157 knapp davor und Andreas mit der besseren zweiten Runde nach Stechen auf Platz zwei, für einen Titelverteidiger nicht schlecht. Und wer war nun Meister? Der Mann mit dem Gin Tonic in der Hand. Für ihn völlig unerwartet wurde er mit zwei Schlägen Vorsprung Meister der AK50. Herzlichen Glückwunsch Peter, wir freuen uns immer noch für dich.

Bei den Damen konnte Christiane ihren Vorsprung ins Ziel bringen und wurde mit 157 Schlägen Meisterin der AK 50, gefolgt von Catharina Noritz, die immerhin das Kunststück fertig brachte, in beiden Runden zu unterspielen. Auf den dritten Rang kam Marion Güthe-Schröder mit 14 Schlägen Rückstand auf Catharina. Auch hier, herzlichen Glückwunsch an Christiane zum Meistertitel.

 

Text: Christian Hanisch