AK50-Herren-Team klopft an die Tür zur 2. Bundesliga

AK50-Herren-Team klopft an die Tür zur 2. Bundesliga

In diesem Jahr haben sie uns aber noch nicht reingelassen. Am vergangenen Wochenende, dem 24. und 25. August spielte die AK50 Herren Mannschaft im Golf Club Verden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Regionalliga Nord aus. Vertreten waren Teams von Hamburger L&GC Hittfeld, vom G&CC Seddiner See, vom Berliner GC Stolper Heide, vom Club zur Vahr, vom GC Syke, GC St.Dionys sowie GC Lutzhorn und eben wir. Das Spielerniveau war ähnlich gut wie im letzten Jahr, von 80 Spielern hatten lediglich 2 keine einstellige Vorgabe. Schon eine starke Gruppe.

Vorbildlich wie wir sind, hatten wir ja schon unser Vorbereitungswochenende im April im GC Verden verbracht, so- dass wir ganz entspannt am Freitag anreisten, um noch eine schnelle Einspielrunde wahrzunehmen. Der Platz hatte einen ähnlichen Zustand wie im Frühjahr. Da die Fairways keine Beregnungsanlage hatten, war Rasen an vielen Stellen nicht mehr vorhanden. Kein einfaches Spiel, zumal die Wettspielleitung auf die Erleichterung des Besserlegens verzichtete. Die Grüns waren sehr hart, sehr schnell und sehr onduliert, drei Faktoren, die gute Schläge zum Grün erforderlich machten.

Die Vierer im klassischem Modus spielten am Samstag, Frank Armbrecht und Jörg Kappmeier, Peter Stoffersen und Andreas Rösler sowie Arndt Böge und Christian Hanisch, als Ersatzspieler waren dabei: Ulrich Scharrenweber und Michael Pantzer. Nach 4 mehr oder weniger aufregenden Stunden Spielzeit hatten wir folgende Ergebnisse erspielt:Frank und Jörg 14 über Par, Peter und Andreas 10 über Par und Arndt und Christian eine 13 über Par. In die Wertung, 2 von 3 Vierern, kamen also 23 über Par und wir lagen Schlaggleich mit dem G&CC Seddiner See auf Rang drei. Führende war der Berliner GC Stolper Heide mit 17 über Par und auf Platz 2 der HLGC Hittfeld mit 20 über. Auf einen der beiden Abstiegsplätze hatten wir aber auch nur 4 Schläge Vorsprung, Es war also noch gar nichts entschieden.

Der Sonntag mit seinen Einzeln war also der Tag der Entscheidung. Wie schon die ganze Saison über in den Ligenspielen ging auch hier der Kapitän voran, um 8:10 Uhr. Im Nachinein eine ausgesprochen gute Startzeit, da es später sehr heiss wurde. Auch liess die frühe Startzeit ein zügiges Spiel zu, die ersten 9 Löcher waren bereits nach 1 Stunde und 50 Minuten beendet, immerhin 25 Minuten vor der geplanten Spielzeit. Auf den zweiten 9 wurde es etwas zäher, da auf die auf der 10 gestarteten Spielerinnen der Regionalliga Nord Damen aufgelaufen wurde. Die Wettspielleitung hatte sich mit den Startzeiten etwas verrechnet. Nachdem ich nun meine Runde mit 11 über Par beendet hatte, ging für mich das Warten und Zittern los. Verbleiben wir in der Regionalliga oder erwischt es uns und wir müssen absteigen. Als zweiter Spieler erreichte Peter Stoffersen die 18 und er strahlte über das ganze Gesicht. Mit dem Ergebnis von 1 über Par, übrigens dem besten Ergebnis des Tages, durfte er das auch. Dann kam auch schon Arndt Böge an, er wirkte etwas angespannt, was sich jedoch nach dem Einlochen schnell veränderte, er spielte 7 über Par und hatte damit auch unterspielt. Andreas Rösler erreichte uns mit seinem Caddie Ulrich Scharrenweber, der mit einer 15 über Par beitragen konnte. Dann sahen wir schon Jörg Kappmeier die 18 hinauf spielen, an seiner Seite Michael Pantzer als Caddie. Jörg spielte nach gefühlten 10 Jahren wieder eine Mannschaftsmeisterschaft und was für eine. Mit 8 über Par spielte er eine ausgezeichnete Runde. Hier sei nur kurz die Geschichte der 18 erzählt, Abschlag ein Hook ins Unterholz, Ball unspielbar erklärt, Drop auf der benachbarten 10ten Bahn, ein hoher Schlag zurück auf die 18, eine Traumpitch mit sehr viel Spin an die Fahne, ein Putt – Bogey. Ganz großartig. Nun fehlte also nur noch Frank, der schon 5 über nach 9 Löchern lag. Aber wer Frank kennt, weiß, dass er beissen kann. Er kam mit 6 über Par in die Wertung. In den Einzeln haben wir damit 33 über Par erspielt, bei 5 gewerteten Ergebnissen. So gut waren wir noch nie. Zusammen mit den 23 über Par aus den Vierern kamen wir auf ein Gesamtergebnis von 56 über Par bei 7 gewerteten Runden. Wow, das fühlte sich schon richtig gut an. Die ganze Saison haben wir schon auf einem guten Niveau gespielt, aber hier waren wir noch ein Quentchen besser. Zum Aufstieg hat es leider nicht gereicht, den erreichten die Freunde aus Hittfeld mit noch 10 Schlägen weniger, der drittplatzierte , der Berliner GC Stolper Heide hatte wiederum 10 Schläge mehr als wir, also 66. Absteiger wurden der GC Syke mit 87 über Par und der Club zur Vahr mit 89 über Par. Wir freuen und jetzt auf die Clubmeisterschaften und die nächste Saison, in der wir uns Spielertechnisch verstärken können. Eventuell verschlägt es uns für die DMM nach Mecklenburg Vorpommern. Mal abwarten, was der DGV sich ausdenkt. Wir werden unser Vorbereitungswochenende dann wieder am Austragungsort verbringen.