Hamburgs neuester Golfplatz

Der Golfclub Hamburg-Ahrensburg ist flächenmäßig einer der kürzesten Anlagen in Deutschland. Umso größer war die Herausforderung einen Platz neu zu gestalten, der weniger starke Spieler unterstützt und starke Golfer vor echte Aufgaben stellt.

Den besten Weg vom Abschlag zur Fahne zeigen oft Bunker auf, die als Zielmarke dienen können. Bäume, Teiche und die schleswig-holsteinische Knicklandschaft gliedern den Platz sinnvoll. Die einzelnen Bahnen finden Sie nachfolgend, jeweils mit einer detaillierter Darstellung des Grüns und einer Spielanleitung unserer Pros.

Bahnenbeschreibungen / Birdiebook des Golfplatz Hamburg-Ahrensburg

Spielbahn 01
Spielbahn 01

Der Drive sollte in der Bahnmitte zwischen den Fairwaybunkern platziert werden, um beim zweiten Schlag die schmale Baumpassage ungehindert bewältigen zu können.

Der Approach zu dem durch beidseitige Bunker gut verteidigten Grün erfordert viel Präzision bezüglich Schlagrichtung und Längenkontrolle, da hinter dem Grün auch das Aus droht.

Grün der Bahn 01
Grün der Bahn 01
Spielbahn 02
Spielbahn 02

Diese über einen sandigen Geestrücken verlaufende Bahn unterscheidet sich vom Landschaftsbild her deutlich von allen anderen. Das sportliche Design ist eine  Adaption des berühmt-berüchtigten „Redan Hole“.  Auf keiner anderen Bahn spielt der Wind eine so entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen Schlägers.

Grün der Bahn 02
Grün der Bahn 02
Spielbahn 03
Spielbahn 03

Das zunächst recht breite Fairway wird nach ca. 175 m durch den Teich am linken und nach 200 m durch den Bunker am rechten Bahnrand stark eingeengt, so dass sich ein sicheres Ablegen vor dieser schmalen Passage empfiehlt.

Der Approach sollte das durch Bunker gut verteidigte Plateaugrün wegen der bedrohlich nahen Ausgrenze keinesfalls rechts verfehlen.

Grün der Bahn 03
Grün der Bahn 03
Spielbahn 04
Spielbahn 04

Dieses anspruchsvolle Par-3 erfordert sowohl erhebliche Schlaglänge als auch große Präzision, um das beidseitig von Bunkern flankierte Grün zu treffen.

Als alternative Strategie sollte ein Vorlegen des Teeshots vor dem Grün erwogen werden, um über einen guten Chip & Putt das Par zu erzielen.

Grün der Bahn 04
Grün der Bahn 04
Spielbahn 05
Spielbahn 05

Der Drive sollte auf der linken Fairwayseite vor oder neben dem Fairwaybunker platziert werden, damit die Bäume im rechten Doglegwinkel den Schlag zum Grün nicht versperren.

Die linke Grünseite wird durch einen frontalen Bunker verteidigt, weshalb es situationsbedingt vorteilhaft sein kann, die offene rechte Grünhälfte anzuspielen und von dort zur Fahne hinüber zu putten.

Grün der Bahn 05
Grün der Bahn 05
Spielbahn 06
Spielbahn 06

Der Teeshot sollte in der Nähe des Bunkers im äußeren Doglegwinkel platziert werden, um beim Schlag zum Grün nicht durch die Bäume am linken Bahnrand blockiert zu werden.

Beim Schlag zum Grün sind je nach Fahnenposition die Bäume rechts davor oder der Bunker vor der linken Grünseite zu beachten.

Grün der Bahn 06
Grün der Bahn 06
Spielbahn 07
Spielbahn 07

Dieses Par-3 ist zwar relativ kurz, verlangt aber wegen der schmalen, diagonal zur Schlagrichtung angelegten Grünoberfläche besondere Präzision bezüglich Schlagrichtung und -länge zugleich.

Um den beidseitigen Bunkern aus dem Weg zu gehen, sollte ein Anspiel des linken Vorgrünbereichs als risikoarme Alternativstrategie in Betracht gezogen werden.

Grün der Bahn 07
Grün der Bahn 07
Spielbahn 08
Spielbahn 08

Der Drive darf nicht zu nah am rechten Bahnrand platziert werden, um nicht beim zweiten Schlag durch die Bäume an der rechten Seite des Doglegs behindert zu werden. Im weiteren Verlauf sollte der Fairwaybunker ca. 40 m vor dem Grün vermieden werden.

Das in verschiedene Sektoren eingeteilte Grün stellt den Spieler je nach Fahnenposition vor sehr unterschiedliche Aufgaben beim jeweiligen Annäherungsschlag.

Grün der Bahn 08
Grün der Bahn 08
Spielbahn 09
Spielbahn 09

Dieses relativ kurze Par-4 ist bei defensiver Spielweise eines der leichtesten des Ahrensburger Golfplatzes. Wenn der Teeshot im linken Umfeld der großen Weide auf dem Fairway platziert wird, verbleibt nur noch ein Approach mit einem kurzen Eisen.

Passend zur geringen Bahnlänge wird das Grün vorne durch beidseitige Bunker gut verteidigt.

Grün der Bahn 09
Grün der Bahn 09
Spielbahn 10
Spielbahn 10

Ein relativ leichter Abschlag für die meisten Spieler, nur die längeren müssen die beidseitig gestaffelt platzierten Fairwaybunker beachten.

Beim Schlag zum leicht erhöht gelegenen Grün sollte man lieber einen Schläger mehr nehmen als zunächst gedacht, um die vorgelagerten tiefen Bunker sicher zu überwinden.

Grün der Bahn 10
Grün der Bahn 10
Spielbahn 11
Spielbahn 11

Diese Bahn bildet sozusagen den Auftakt der „Amen Corner“ des Ahrensburger Golfplatzes. Ein guter, auf dem Fairway platzierter Drive ist die Voraussetzung dafür, sich beim Folgeschlag das riskante Anspiel des Grüns mit hinreichender Sicherheit zutrauen zu können.

Beim geringsten Zweifel des Gelingens sollte man lieber sicher rechts vors Grün spielen und mit Hilfe eines guten Pitch & Putt das Par zu erzielen versuchen.

Grün der Bahn 11
Grün der Bahn 11
Spielbahn 12
Spielbahn 12

Das neue „Signature Hole“ des Ahrensburger Golfplatzes verdankt dieses Attribut seinem Inselgrün. Und dieses zu treffen, ist zwar nur ein kurzer Schlag erforderlich, dieser darf aber weder in der Richtung noch in der Länge allzu sehr vom richtigen Maß abweichen.

Wer die Insel verfehlt, hat von der Dropping-Zone am rechten Teichufer ein wesentlich leichteres Anspiel.

Grün der Bahn 12
Grün der Bahn 12
Spielbahn 13
Spielbahn 13

Ein schmales, rechts in ganzer Bahnlänge von der Ausgrenze gesäumtes Fairway lässt eine defensive Strategie ebenso ratsam erscheinen wie der sperrige Fairwaybunker, der nur mit einem mutigen Drive zu überwinden ist.

Beim Schlag zum Grün bietet sich als Alternative zum riskanten Anspiel im Carry ein Bump & Run über die offene linke Seite an.

Grün der Bahn 13
Grün der Bahn 13
Spielbahn 14
Spielbahn 14

Beim Teeshot ist Vorsicht geboten, den Ball nicht zu lang und dadurch in die Bäume an der Außenseite des Doglegs zu spielen. Ein Ablegen im linken Umfeld der hohen Eiche im inneren Scheitelpunkt des Doglegs reicht aus, um sich für den verbleibenden relativ kurzen Approach in Position zu bringen.

Das Grün verlangt ein präzises Anspiel, da es rundum von vier Bunkern und der nahen Ausgrenze umgeben ist.

Grün der Bahn 14
Grün der Bahn 14
Spielbahn 15
Spielbahn 15

Dieses anspruchsvolle Par-3 erfordert sowohl eine nicht geringe Schlaglänge als auch große Präzision, um das durch einen Bunker weitgehend verstellte Grün zu treffen.

Für Spieler mit höherem Handicap kann es sinnvoll sein, den Abschlag vor die Bunker zu spielen, um mit einem Pitch & Putt das Par zu erzielen.

Grün der Bahn 15
Grün der Bahn 15
Spielbahn 16
Spielbahn 16

Bei diesem nach rechts knickenden Dogleg eröffnet ein Drive auf die linke Bahnhälfte in Richtung Fairwaybunker den günstigsten Spielwinkel für den zweiten Schlag. Dieser sollte vor den beiden Teichen abgelegt werden, die das Grün und seinen Approachbereich vom Fairway abtrennen.

Beim Schlag zum Grün wird für risikoscheue Spieler eine breite Ausweichzone auf der linken Seite angeboten.

Grün der Bahn 16
Grün der Bahn 16
Spielbahn 17
Spielbahn 17

Anstatt zu versuchen, dass Dogleg abzukürzen, sollte man sich lieber sicher auf dem Fairway in günstige Position für den Schlag zum Grün bringen.

Dieser führt leicht hangaufwärts zu einem durch beidseitig flankierende Bunker gut verteidigten Plateaugrün, weshalb sich oft die Wahl eines längeren Schlägers als normal als vorteilhaft erweist.

Grün der Bahn 17
Grün der Bahn 17
Spielbahn 18
Spielbahn 18

Der Teeshot aus der engen Schneise verlangt nicht nur erhebliche Richtungspräzision, sondern muss auch ein Abdriften ins Aus am rechten Bahnrand (Driving Range) vermeiden.

Beim zweiten Schlag kommt vor dem Grün ein Teich ins Spiel, der ein Vorlegen ratsam erscheinen lässt. Wer das Grün rechts verfehlt, sieht sich beim Pitch oder Chip vor eine anspruchsvolle Herausforderung gestellt.

Grün der Bahn 18
Grün der Bahn 18